Dynamische Diagnostik

Werde du ein Tänzer!

Der Heilpädagogische Kurs von Rudolf Steiner (GA 317) bildet die Grundlage für das Modul Dynamische Diagnostik. Die Zwölf Vorträge erweisen sich als lebendige und inspirative Quelle, die uns in der aktuellen Begegnung mit dem Kind befähigen kann, unsere pädagogische Praxis zu gestalten.

Wie können wir lernen, die Barrièren zu erkennen?
Wir versuchen den phänomenologischen Zugang zu den Verhaltensweisen und Symptomen zu finden und diese anhand Beispielen aus unserer Praxis zu üben und zu vertiefen. Medizinische Aspekte stellen die Inhalte im aktuellen Kontext, verschiedene Methoden des Entwicklungsdialogs werden besprochen und geübt.

Stimmen der Teilnehmer:innen

“…..Die Arbeit am „Heilpädagogischen Kurs“ empfand ich als bereichernd. Es scheint mir immens wichtig, dass wir immer wieder an die „Quellen“ unserer waldorfpädagogischen Arbeit zurückkehren und uns so bewusst machen, auf welcher Grundlage wir an unseren Schulen eigentlich arbeiten. Nur so kann für mich ein auch innerlich durchdrungener Unterricht entstehen! Das bedeutet aber keinesfalls, die Texte als Dogma zu verstehen. Mir hat die zunächst inhaltliche Einführung und Einbettung in einen Kontext sehr geholfen und es war gut, dass vor den Seminaren bereits bekannt war, mit welchen Textauszügen gearbeitet werden sollte.
…….Ein besonders intensives Erleben stellte sich bei den künstlerischen Arbeiten ein, die mir allesamt Spaß machten und mich oft von einer einsetzenden Schwere und Müdigkeit befreiten. Diese Prozesse führten – auch im Austausch mit den anderen – noch einmal zu einem neuen, oft sehr erhellenden Blick auf die behandelten Inhalte und konnten in der gemeinsamen Betrachtung unser Arbeitsergebnisse intensiviert werden. Vielleicht war es dieses Gefühl, selbst wieder einmal zum Lernenden, zur Schülerin zu werden, was mir auch in der Audiopädie und beim dynamischen Formenzeichnen so sehr gefiel. Nach jedem Seminar ging ich mit einem anderen Blick in die Schule, manchmal begegnete ich Schüler:innen und ihrem Verhalten mit richtigen Schlüsselerlebnissen, manchmal waren es nur Nuancen.” (J.H. Juni 2023)

“….Am meisten berührt haben mich die Inhalte, zu denen ich Schüler vor meinem inneren Auge hatte sowie auch die, bei denen ich bei mir selbst Notwendigkeiten zur Selbsterziehung erkannt habe.

…..Besonders eindrücklich fand ich die Arbeit am „Ecce Homo“ in Verbindung mit der Audiopädie sowie das Plastizieren.

Gut fand ich die Arbeit an den Texten des heilpädagogischen Kurses in wechselnden Kleingruppen. Dadurch hatte ich die Gelegenheit, die Texte im Gespräch besser zu verstehen…..Hilfreich fand ich auch Arbeitsaufträge, die Texte künstlerisch umzusetzen, obwohl mir das nicht leicht von der Hand geht. Die Betrachtung/Beschreibung der entstandenen Werke in der Großgruppe fand ich manchmal zu ausführlich.

 (D.H., Juni 2023)

Kommentare Antworten Letzter Beitrag